Liebe Eltern,
im Gespräch mit Ihnen, den Eltern unserer Athleten, aber auch aus der Erfahrung mit unseren eigenen Müttern wissen wir, dass Sie beim Gang des eigenen Sohnes oder der eigenen Tochter ins Ausland, bei der Annahme eines Sportstipendiums einige Sorgen und Fragen beschäftigen. Um genau diese gemeinsam zu besprechen, können Sie uns jederzeit persönlich anrufen und zum Einstieg die Informationen auf dieser Seite lesen. Gerne würden wir sie auch persönlich treffen und uns vorstellen. Bitte rufen sie uns hierzu einfach an oder schicken eine Email an team@scholarbook.net.
Was passiert wenn es ihrem Kind an der Uni nicht gefällt?
In allen Fällen stellen wir sicher, dass ihr Kind bereits vor der Abreise einen persönlichen Eindruck von dem Trainer bzw. der Trainerinnen erhält und die beiden sich über das Sportstipendium hinaus gut verstehen. In vielen Fällen haben die Universitäten zudem einen Besuch der Sportler in den USA bezahlt bzw. haben sich persönlich in Deutschland vorgestellt. Sollte es dennoch vorkommen, dass es ihrer Tochter/ihrem Sohn nicht gefällt, garantieren wir ihnen kostenfrei eine neue Uni zu suchen. Ihr Kind kann zudem jederzeit aus persönlichen Gründen das Studium beenden und nach Deutschland zurückkehren. Der Vertrag ist lediglich für die Universität bindend.
Was passiert wenn er in ein falsches Team/falsche Uni kommt?
Durch unsere Präsenz in den USA kennen wir die meisten Trainer persönlich und haben die Universitäten sowie die Sportstätten schon persönlich begutachtet. So können wir sicherstellen, dass ihr Kind sportlich und akademisch sehr gut gefördert, aber definitiv nicht überfordert wird. Wir arbeiten insbesondere mit Universitäten, die schon mehrfach zufriedene internationale Studenten, an die sie Sportstipendien vergeben haben, vorweisen können.
Gibt es Hilfestellung für mein Kind bei der ersten Ankunft in den USA?
Ja, diese gibt es. Amerikanische Universität schätzen Internationalität auf dem Campus und tragen dementsprechend Sorge um Ihre International Students. Häufig wird der Einstieg beispielsweise mit einem “Buddy scheme” erleichtert, bei dem jedem Erstsemesterstudent ein älterer, amerikanischer Student als “Buddy” und Ansprechpartner zur Seite gestellt wird.
Was passiert bei einer Verletzung? Gibt es professionelle medizinische Hilfe?
Leider gehören Verletzungen zum Leben eines Leistungssportlers dazu, auch im Lebens eines Sportstipendiaten, allerdings kann man mit einer guten medizinischen Versorgung diese weitestgehend verhindern oder zumindest fachgerecht behandeln. Die Forschung auf dem Gebiet der Sportmedizin ist in den USA so weit wie in keinem anderen Land. Da die Unis über sehr gute finanzielle Ressourcen verfügen, können sie mehrere Physiotherapeuten und Ärzte versorgen, die den Sportlern jeden Tag zur Verfügung stehen. Schließlich macht es auch wirtschaftlich keinen Sinn so viel Geld in die Sportler zu investieren, wenn sie bei Verletzungen nicht bestens versorgt würden.
Wird an Universitäten in den USA gedopt?
Die NCAA führt jährlich tausende unangemeldete Dopingkontrollen durch. Käme es zu einem Dopingfall würde der Trainer lebenslang gesperrt und das komplette Team suspendiert. Da die Trainer in der Regel hauptberuflich beschäftigt sind, wäre daher ein Dopingfall im Team absolut existenzbedrohend für den Trainer. Zudem gibt es an jeder Uni Anti-Doping Verantwortliche, die Doping verhindern.
Wie ist es um die Sicherheit auf dem Campus bestellt?
Oftmals ist ein Campus eine Stadt in der Stadt. Dementsprechend sieht auch die Sicherheitslage aus. Universitäten engagieren eigene Security Service Firms und an jedem Eingang befindet sich ein Wachposten. Zusätzlich befindet sich am Eingang jedes Studentenwohnheims (Dorm) eine 24-Stunden besetzte Rezeption.
Flugkosten im Stipendium inbegriffen?
Die Universitäten würden sehr gerne Flugkosten bezahlen, jedoch ist es Ihnen nach NCAA-Statuten im Rahmen von Sportstipendien nicht gestattet den Athleten Flüge in die Heimat zu bezahlen. Flüge von und zu Wettkampforten sind hingegen üblich und werden von den Universitäten übernommen genau wie sonstige Reisekosten vor Ort. Die Unterbringung erfolgt meistens in sehr schönen Hotels, da die Reisebudgets in der Regel großzügig ausfallen.
Die Flugkosten zum Regionalflughafen in der Nähe der Universität sind sehr hoch. Was kann ich tun?
Zum Einen empfiehlt es sich immer mehrere Webseiten zum Buchen von Flügen zu überprüfen. Oftmals ist der auf studentische Reisen spezialisierte Anbieter STA Travel (www.statravel.de) sehr günstig. Darüber hinaus ist das Netz von Buslinien sehr gut ausgebaut und häufig frequentiert. Schon nahezu mit Kultstatus versehen sind dabei die so genannten Greyhoundbusse, die viele Städte anfahren (www.greyhound.com). Zum Beispiel kann man nach Dallas fliegen und von dort 4 Stunden mit dem Bus nach San Antonia fahren, anstatt dorthin zu fliegen und spart so Flugkosten zum Regionalflughafen von San Antonia.
Sind die Gebühren an Scholarbook steuerlichen Absetzbar?
Aufgrund einer Vorschrift in § 10 Nr. 7 des EStG sind Aufwendungen für die eigene Berufsausbildung bis € 4.000,00 im Kalenderjahr steuerlich als Sonderausgaben abzugsfähig. Allerdings setzt das voraus, dass Ihre Tochter/Sohn über steuerpflichtige Einkünfte verfügt und zweitens, dass die Kosten für das Studium einschließlich Anreise, Unterkunft, Seminargebühren und dgl. € 4.000,00 p.a. nicht übersteigt. Zweiteres ist der Fall, ersteres wahrscheinlich nicht.
Wo ist eigentlich der Haken?
Fairerweise möchten wir dieses Thema ansprechen. Wir sind überzeugt von dem was wir tun und für das, was wir stehen. Auch basierend auf unserer eigenen Erfahrung fällt es allerdings sehr schwer etwas Negatives am Thema Sportstipendien zu finden. Es gibt einfach nichts besseres auf der Welt um Leistungssport und die Sicherheit eines Studiums zu kombinieren.
Vielen Dank für Ihr Vertrauen
Das Scholarbook Team




