Wrestlingstipendium in den USA mit Scholarbook – Dein Partner für die Vermittlung von Sportstipendien

 

Ringen hat einen sehr hohen Stellenwert im amerikanischen College-Sport. Dies zeigt die Tatsache, dass mehr als 2100 Ringer mit einem Gesamtbetrag von 14.5 Millionen USD in Form von Sportstipendien und damit deutlich besser als in Deutschland gefördert werden. Die USA haben bei den Olympischen Spielen in Athen und Peking mehrfach bewiesen, dass Colleges in der Lage sind Ringer wie Henry Cejudo (Olympiasieger 2008 freier Stil, Bantamgewicht), Adam Wheeler von der Northern Michigan University (3. Platz in Peking, grieschich-römisch Schwergewicht) und Randi Miller von der Northern Michigan University, (3. Platz olympische Spiele, Freistil bis 63kg) in die absolute Weltspitze zu führen. Grund für diesen Erfolg ist die hervorragende Ausbildung an den Colleges und das System der Sportstipendien. Alle Athleten wurden von den besten Trainern der Welt im College langfristig aufgebaut, um die Weltklasse zu erreichen. Viele Sportler, wie Kendall Cross von der Oklahoma State University (Olympiasieger 1996, Bantamgewicht), erreichen dies mit Hilfe von Sportstipendien bereits im College.

Voraussetzungen für ein Wrestling-Stipendium

Durch die enormen Erfolge im College-Sport und den unvergleichbaren Trainingsbedingungen in den USA gibt es viele Bewerber für ein Sportstipendium aus Osteuropa, Südkorea und natürlich aus den USA. Ohne unsere professionelle Hilfe ist es sehr schwierig, den Trainer auf deine Stärken aufmerksam zu machen und ein Sportstipendium zu bekommen. Für ein Sportstipendium solltest du bereits bei deutschen Jugendmeisterschaften bzw. Juniorenmeisterschaften teilgenommen haben. Die Chancen bewerten wir von Athlet zu Athlet ganz individuell und geben dir eine faire Einschätzung. Um herauszufinden, ob Du eine Chance auf ein Sportstipendium hast, fülle kostenfrei und unverbindliche die Chanceneinschätzung aus.

Dein Training mit einem Wrestling-Stipendium

In der Regel trainieren College-Teams pro Woche zwischen fünf und sieben wettkampfsnahe Technikeinheiten à ca. zwei Stunden in den modernen Trainingsanlagen, die sich direkt auf dem Campus befinden und den Ringern so Anfahrtszeiten sparen. In Ergänzung zu dem Techniktraining gibt es zwischen zwei und vier Einheiten zur Verbesserung der Kraft, Koordination und Ausdauer. Hier liegt sicherlich eins der Erfolgsrezepte der amerikanischen Ringer, denn die meisten Ringer können sich durch das professionelle Training im Rahmen eines Sportstipendiums stark verbessern. Auch die Motivation aufgrund des ‚Mannschaftsgeistes‘, dem berühmten ‚Team Spirit‘, steigert sich in der Regel bei den Sportlern wesentlich. Zudem haben Colleges die finanziellen Möglichkeiten überdurchschnittliche Trainer, insbesondere aus Russland, zu beschäftigen. Während man in Deutschland als Ringer außer in der Bundesliga als Individualsportler agiert, herrscht in den USA der besagte ‚Team Spirit‘, durch den Training und Wettkämpfe doppelt so viel Spaß machen. Durch ein Sportstipendium kannst du auch Mitglied in einem dieser erfolgreichen Teams werden.

Wettkämpfe im Rahmen eines Wrestling-Stipendiums

In den USA ringen sehr viele Olympiateilnehmer und Juniorenweltmeister für ihre Colleges und sorgen für ein sehr hohes Niveau auf den Wettkämpfen. Bereits die Qualifikationen zu den Nationals sind in der Breite stärker als die Bundesliga einzuschätzen. Für deutsche Ringer sind Sportstipendien eine hervorragende Chance sich an ein internationales Topniveau heran zu tasten, um nach dem College den Sprung zu Weltmeisterschaften und olympischen Spielen zu schaffen.

Ringen in den USA

Der Unterschied zu den internationalen Stilen

Im College-Ringen wird großer Wert darauf gelegt, wie der Ringer seinen Kontrahenten anhand seines Kontakts an Beinen und dem Torso unter Kontrolle behält. Sobald ein Ringer mehr und mehr Kontrolle übernimmt und eine größere Stärke gegenüber seinem Gegner entwickeln kann, befindet er sich in einem klaren Wettkampfsvorteil.

Würfe können auch im College-Wrestling stattfinden, sind aber von keinem hohen Stellenwert so wie im internationalen Sportstil.

College Wrestling wird in verschiedenen Stilen von freestyle bis zu Griechisch-Romanisch angeboten. Einige Unterschiede werden im Folgenden erklärt:

• Es gibt viele Unterschiede in der Punktebewertung. Zum Beispiel werden im College-Wrestling keine sogenannten „Belastungspunkte“ an den Ringer vergeben, der einfach nur an die Schulter des Kontrahenten greift und sie mit Kraft auf die Matte zwingt. Anstelle dessen muss der Ringer die Schulter des Gegenüber so weit auf der Matte beherrschen, dass die andere Schulter sich auch in einem weniger als 45 Grad Winkel zur Matte befindet und diese Stellung für zwei bis fünf Sekunden halten, um Punkte zu erhalten. Die Punkte, die in dieser Situation vergeben werden, nennen sich „Nahe-eines-Falles-Punkte“. Man erkennt hier den klaren Fokus des Sports. So ist es im internationalen Stil die explosive Bewegung und auch das Risiko, im Gegensatz zum College Ringen, in dem die Beherrschung über den Kontrahenten belohnt und bewertet wird.

Diese Hervorhebung der Kontrolle gibt es schon seit dem Beginn des College-Wrestlings. Seit 1915 wurde die Zeit der Beherrschung des Kontrahenten auf der Matte von Offiziellen bei Wettkämpfen bewertet, auch bekannt als „Zeitvorteil“ oder „Rittzeit“. Im Falle eines unklaren Sieges wurde so der Gewinner des Kampfes ermittelt. Mit der Zeit haben sich diese Zeitangaben erübrigt und ein „Zeitvorteil“ bringt höchstens einen Punkt in einem Wettkampf. Wie in jedem internationalen Wettkampf gewinnt derjenige Ringer, der beide Schulterblätter des Gegners auf die Matte zwingt.

• Im College-Ringen gibt es weitere Positionen, die einen Wettkampf nach der ersten Runde fortführen oder den Kampf nach anderen Situationen aufnehmen. Alle drei Stile beginnen mit einem Standkampf, der beiden Ringern die Chance gibt, seinen Gegner unter Kontrolle zu bekommen und ihn auf die Matte zu zwingen. Der Gewinner dieses Kampfes hat nun die Kontrolle über seinen Gegner, der in dieser untergebenen Position bleiben muss, bis er dem Griff entwischt, er die Position wechseln kann, die Runde endet oder Regelverstöße begangen werden. Die untergebene Position ist ähnlich der „Schiedsrichterposition“, die am Anfang der zweiten und dritten Runde eingenommen wird. Diese Position ist ähnlich der „Parterre“-Position der internationalen Ringstile. Im Gegensatz zu der „Schiedsrichterposition“, die relativ häufig angewandt wird, ist die „Parterre“ nicht allzu oft im Wettkampf zu sehen. In den beiden internationalen Stilen wird die untergebene Position, die „Parterre“ als Startposition verwendet, wenn ein Ringer Regelverstöße begangen hat und ihn somit in einen wettkämpferischen Nachteil versetzt.

• Im College-Wrestling wird das „Werfen“, ein Manöver, bei dem der Gegner von seinen Füßen gehoben, durch die Luft geschleudert wird und dann mit Rücken oder Schultern auf der Matte landet, nicht gefördert. Dies ist ein weiteres Beispiel dafür, dass im College-Sport die reine Dominanz und Kontrolle über den Gegner unterstützt werden und nicht nur das Risiko und die explosionsartige Handlung einen Vorteil bieten. Ein legaler Wurf im College-Ringen bedeuten genauso viele Punkte wie ein „Takedown“. Im Freistil und griechisch-romanischem Wrestling werden mehr und mehr Punkte vergeben, gemessen an der Explosivität der Würfe. Sehr gut ausgeführte Würfe können Runden bei den internationalen Stilen gewinnen; besonders dann, wenn ein Ringer seinen Opponenten von den Füßen heben und seine Füße über seinem Kopf in der Luft platziert. Im College-Wrestling sind einige Würfe des internationalen Stils verboten, wie der Wurf einer von hinten stehenden Position. Jedoch zählen viele College-Ringer diese Würfe zu ihrem Repertoire und der Sportler kann so den Gegner auf Rücken oder Schultern zwingen und seinem Ziel näher kommen, Punkte für einen nahen Fall oder einen Fall zu erringen.

Struktur der Saison – Doppelturniere und Wettkämpfe

Die Saison des College-Ringens beginnt im Oktober oder November und läuft bis hinein in den März. Reguläre Saisonwettkämpfe beginnen im Oktober oder November und gehen bis Februar. Nach der Saison kann es bis Februar oder März dauern, je nachdem, ob sich der Wrestler oder das Team für eine Liga und regionale oder nationale Wettkämpfe qualifiziert haben. Normalerweise treten die Teams von zwei verschiedenen Colleges oder Universitäten in einem Doppelturnier gegeneinander an. Auch gibt es ein Mehrfachturnier, bei dem mehr als zwei Lehranstalten an einem Tag gegeneinander antreten. Zum Beispiel tritt ein College gegen ein anderes im ersten Durchlauf an und trifft im weiteren Durchlauf dann auf einen anderen Gegner bzw. ein anderes College oder Universität. Auch können die anderen Mannschaften dann gegeneinander antreten. Colleges und Universitäten treten oft innerhalb einer spezifischen, athletischen Liga an, jedoch gibt es auch weitere Wettkämpfe außerhalb und innerhalb der Liga unter den Wettkampfbedingungen der NCAA.

Gewichtsklassen

Die National Collegiate Athletic Association (NCAA) ist die Organisation, die College-Ringen reguliert. Das Regelwerk wird von der NCAA entwickelt und in allen drei NCAA-Bereichen angewandt. Zudem gibt es die National Association of Intercollegiate Athletics (NAIA), die National Junior College Athletic Association (NJCAA) und die National Collegiate Wrestling Association (NCWA), die mit kleineren Modifizierungen auch nach diesen Regeln gegeneinander antreten. Die NCAA setzt auch die Standards für Gewichtsklassen bei den verschiedenen Turnieren und Wettkämpfen fest. Es gibt derzeit zehn Hauptgewichtsklassen, die Wettkämpfe auf College-Level ausführen von ca. 56 kg bis hin zum Schwergewicht mit 90 bis 130 kg. Auch gibt es eine 105 kg Gewichtsklasse im College-Wettkampf, die nur von der NCAA, NAIA und NJCAA erlaubt und geregelt wird, die Ringer mit einem Gewicht von 78 bis 105 kg gegeneinander antreten lässt. Auch gibt es acht Gewichtsklassen für die Damen, 47 bis 90 kg. Ein Ringer muss normalerweise sein Gewicht von einem medizinischen Mitarbeiter des Lehrinstituts (Mediziner, zertifizierter Trainer oder registrierter Ernährungswissenschaftler) bestätigen lassen. Das festgestellte Gewicht entspricht dann der Minimumgewichtsklasse.

Die medizinischen Mitarbeiter und der Cheftrainer müssen dieses Gewicht mit der National Wrestling Coaches Association (NWCA) registrieren und im Internet veröffentlichen. Nach der Zertifizierung darf der Ringer nicht in einer Gewichtsklasse unter seinem Gewicht antreten, sondern nur noch in einer Gewichtsklasse darüber. Wenn ein Ringer mehr Gewicht als sein registriertes zunimmt, verliert er den Zugang zu der niedrigeren Gewichtsklasse. Wenn ein Ringer sich dafür entscheidet in einer höheren Gewichtsklasse anzutreten, kann er später immer noch in eine niedrigere Klasse eintreten. Dieser Gewichtsverlust muss jedoch im Einklang zu dem Gewichtsverlustplans der National Wrestling Coaches Association stehen. Dieser Gewichtsverlustplan kalkuliert die potenzielle Dehydrierung während der Wrestlingsaison und minimale Körperfettunterschiede. Diese Vorgaben schützen die Ringer und stellen ihre Gesundheit sicher.

Timing für ein Sportstipendium in den USA

Das beste Timing, um mit einem Sportstipendium in die USA zu gehen, ist direkt nach dem Abitur. College-Trainer wählen oft jüngere Ringer, da sie durch das hervorragende Umfeld und ihre Expertise Spieler mit Hilfe eines Sportstipendiums über vier Jahre kontinuierlich verbessern können. Natürlich ist es auch möglich, nur für ein Jahr in die USA zu gehen. Durch unsere Beziehung zu den Trainern konnten wir auch schon viele Athleten nach dem Bachelor-Abschluss helfen, den Master mit einem Sportstipendium in den USA zu machen. Das beste Timing, um mit Scholarbook in Kontakt zu treten, ist ungefähr ein Jahr vor dem geplanten Studienbeginn in den USA. Ringer können sowohl zum Spring-Semester (Januar) als auch zum Fall-Semester (August) das Studium und Sportstipendium beginnen.

Der Bewerbungsprozess, der Kontakt zu Trainern in den USA und der Umgang mit den Regeln und Vorschriften der NCAA können zu einer anstrengenden Aufgabe für Sportler und Eltern werden. Unser Rekrutierungs- und Scoutingservice für Anwärter auf ein Sportstipendium ist ein Muss für alle Sportler, die ernsthaft an einer Karriere im Ringen interessiert sind

Chanceneinschätzung

Traue dich und fülle ganz unverbindlich unsere Chanceneinschätzung aus. Du bist mit deinem Besuch dieser Seite schon einen ganz wichtigen Schritt gegangen, der dich von sehr vielen anderen unterscheidet. Du hast nichts zu verlieren und selbst wenn deine Leistungen nicht ausreichen sollten, geben wir dir Feedback, welche Leistungen du erreichen musst, um realistische Chancen auf ein Sportstipendium zu haben.

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