Leistungen der Colleges für ein Sportstipendium in den USA
- Studien- und Wohnkosten im Falle eines Sportstipendiums –
Es werden lediglich Verträge über ein Jahr vergeben, in denen sich die jeweilige Universität verpflichtet, für die Kosten des Studenten aufzukommen. Alles andere, was weiter unten aufgelistet ist, wird normalerweise sowohl für Stipendiaten als auch für Studenten ohne Sportstipendium bereitgestellt.
- Sportliche Ausrüstung –
Sämtliche Kosten, die in Zusammenhang mit Training und Wettkampf des Athleten stehen, werden von der im Rahmen des Sportstipendiums in den USA übernommen.
- Medizinische Aufwendungen –
Teams verfügen häufig über eigene Mannschaftsärzte; medizinische Kosten sind durch die Versicherung des Athleten oder die der Eltern gedeckt, alle danach anfallenden Kosten werden von der Universität übernommen, so dass keine extra Kosten anfallen.
- Besondere Service-Leistungen für Athleten –
Akademische und psychologische Hilfe, genauso wie separate Studienbereiche (Bibliotheken, Computerräume etc.) werden Athleten in erhöhtem, über die normalen Hilfsleistungen hinausgehendem Maße bei einem Sportstipendium in den USA angeboten.
- Identitätsgefühl –
Kann eine enorme Hilfe für die Anpassung an das College-Leben sein, insbesondere an größeren Universitäten, wo Studenten schnell die Orientierung verlieren, wenn sie auf sich selbst gestellt sind.
- Lebenskompetenz –
Studenten-Athleten sind bei Arbeitgebern sehr begehrt, weil sie Fähigkeiten wie Teamwork, Zeitmanagment, Planung, Zielsetzung etc. erworben haben. Ohne ein Sportstipendium in den USA erlangt man dieses Ansehen in der Regel nicht.
#1 Sport und Studium sind besser zu vereinbaren
Die amerikanischen Universitäten haben traditionell Teams in den meisten Sportarten. Diese Sportmannschaften werden von hauptberuflichen Coaches gemanaged sowie trainiert. Sie sind ein wichtiges Marketingsinstrument der Colleges, da die Medien und die amerikanische Bevölkerung großes Interesse am College-Sport haben. Aus diesem Grund stellen die Colleges den Trainern Budgets zur Verfügung, die in allen europäischen Ländern undenkbar wären. Diese Gelder werden den Teammitgliedern zur Verfügung gestellt, damit diese die Studiengebühren und Lebenshaltungskosten decken können.
Da die Trainingsanlagen, Vorlesungsräume und Wohnung der Sportler alle auf dem Campus angesiedelt sind, sparen die Sportler wertvolle Zeit. In den USA werden die Vorlesungspläne zudem im Gegensatz zu europäischen Universitäten auf das Training und die Wettkämpfe abgestimmt, sodass es nicht zu Konflikten zwischen Sport und Studium kommt. Es gibt an vielen Universitäten Tutoren speziell für Sportler, die bei allen akademischen Angelegenheiten helfen und dafür sorgen, dass weder Sport noch Studium untereinander leiden. Sicherlich muss man auch in den USA eine Menge für gute Noten leisten, aber durch die gezielte Förderung von Sportlern macht das Studieren deutlich mehr Spaß.
#2 Fremdsprachenkenntnisse sind von elementarer Bedeutung
Jeder weiß es, Studien zeigen es, denn von jedem jungen Menschen wird es erwartet: hervorragende Englischkenntnisse. Englische Sprachkenntnisse sind das zentrale Kriterium für beruflichen Fortschritt. Fließende Englischkenntnisse führen zu sicheren Karrieren, höherem Einkommen, größerer sozialer Mobilität und zu gesteigerter emotionaler Intelligenz. Was auch immer du studieren wirst, ob es Ingenieurwesen, Medizin oder Sport ist, ausdrucksstarkes Englisch sprechen zu können, erhöht deine Erfolgschancen ungemein. Nahezu alle internationalen Sportler haben sich bereits nach 3-4 Wochen sehr gute Englischkenntnisse angeeignet, da sie den ganzen Tag mit dem Trainer, Teamkameraden und Freunden in entspannter Umgebung englisch sprechen. Der Reiz amerikanischer Colleges besteht insbesondere darin, da sie sehr international sind und es in nahezu jedem Kurs Studenten gibt, deren Muttersprache nicht englisch ist.
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#3 Sportstipendien in den USA ersparen unheimlich viel Geld
Ingesamt vergeben amerikanische Universitäten jedes Jahr Sportstipendien von mehr als 900 Millionen $ in ca. 20 Sportarten von Fußball bis zur Leichtathletik. Sportler, die zur erweiterten Spitze ihres Heimatlandes gehören, werden mit bis zu $ 50.000 pro Jahr gefördert, die für Studiengebühren, Wohnung, Verpflegung, Buchgeld ect. aufkommen. Für viele Sportler ist ein Studium in Deutschland/Schweiz und Österreich eine finanzielle Herausforderung, da sie so schlecht gefördert werden. In den USA hingegen gibt es zwischen 500 bis zu 25.000 vollen Sportstipendien pro Sportart. Dies ermöglicht Sportlern zu deutlich geringeren Kosten oder komplett kostenfrei zu studieren und sehr viel Geld während des Studiums zu sparen.
#4 Collegesport macht Olympiasieger
Unter den heutigen Spitzensportlern finden sich zahlreiche ehemalige College Sportler wie Tyson Gay (2. Platz olympische Spiele in Peking 100m), Tiger Woods (erfolgreichster Golfer aller Zeiten, Stanford), die belgischen Borlee-Brüder (Leichtahletik 400m, University of Florida), Kisty Coventry (Schwimmen, Auburn), Jason Kidd (Basketball, California) und Michael Phelps (Erfolgreichster Olympionike aller Zeiten, University of Michigan). Sie alle haben ein Sportstipendium erhalten und von dem professionellen Umfeld an US-Colleges profitiert. Auch der deutsche Tennisspieler Benjamin Becker* hat sich erst dank eines Sportstipendiums in Texas an der Baylor University in die Weltspitze gespielt.
Auch abgesehen von diesen Stars bringen die amerikanischen Universitäten wegen der Vielzahl an Sportstipendien und den besten Trainer der Welt jedes Jahr aufs neue mehr erfolgreiche Studenten in die Weltspitze als jedes andere Land.
*Scholarbook hat Benjamin Becker nicht geholfen ein Sportstipendium in Amerika zu erhalten, sondern soll hier als ein eindrucksvolles Beispiel dienen, welche Erfolge man nach der Collegekarriere erzielen kann.

Die Tabelle mit der Anzahl der Olympiateilnhmer pro Universität zeigt, dass ein Sportstipendium in den USA eine optimale Vorbereitung für Olympia darstellt. Alleine die Standford University hat 46 Olympiateilnehmer in Peking hervor gebracht.
Die University of Florida alleine wurde von 19 Schwimmern aus 15 Ländern repräsentiert und die Athleten der University of Southern California haben alleine 21 Medaillen in Peking erreicht. Auf der einen Seite bereitet das professionelle tägliche Training optimal auf eine Karriere als Profi nach dem College vor. Auf der anderen Seite, sollte etwas nicht wie geplant verlaufen (z.B. eine ernste Verletzung), haben die Sportler dank des Sportstipendiums eine exzellente Ausbildung absolviert, die sie auf eine erfolgreiche Karriere in der Berufswelt vorbereitet.
#5 Klimatische Bedingungen
Für die meisten Sportarten sind die klimatischen Bedingungen in Deutschland nicht optimal und verursachen den Verlust von wichtigen Trainingseinheiten im Winter und sogar Verletzungen. Insbesondere im Süden der USA wie Florida, California, South Carolina, Arizona, Texas, Alabama, Louisiana, Georgia und Mississippi gibt es Städte, die extrem viele Sonnentage pro Jahr haben (zum Beispiel Phoenix mit 210 Tagen ohne Wolken). In der Regel ist bei diesem angenehmen Klima konstanteres Training vor allem im Winter möglich. Außerdem ist die Motivation für das Training höher und die Trainingsleistungen sind in der Regel besser.
#6 Sportler erhalten den Respekt den sie verdienen
Aufgrund der großen Zuschauerbeliebheit und der ausführlichen Berichterstattung durch die Medien nimmt der Universitätssport in den USA einen weit höheren Stellenwert an, als dies in den meisten anderen Ländern der Welt der Fall ist. Das ganze Umfeld an der Universität inklusive den Professoren und der Verwaltung fiebert mit den Teams und unterstützt diese so gut wie möglich. Belege für diesen positiven Enthusiasmus sind die Einnahmen aus Fernsehgeldern und der Ticketerlöse. Alleine die Fernsehrechte für Golf, Leichtathletik, Ringen, Feldhockey, Schwimmen, Fussball, Tennis, Basketball und Football der NCAA (Organisation des Collegesports) im Jahre 2010 hat sich der Fernsehsender CBS $10 Billionen kosten lassen. Ein Großteil dieser Gelder fließt zurück an die Universitäten und stellt die hervorragende finanzielle Versorgung des Uni-Sports sicher.







